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Kategorien: Tradingideen
Author: Boris Schulze

Heute ist Valentinstag, der Tag der Liebenden. Was hat der Valentinstag mit der Börse zu tun? Auf den ersten Blick sicherlich nicht viel. Beim zweiten Blick können wir aber eine gewisse Regelmäßigkeit im Kursverhalten des Deutschen Aktienindex in der Zeit kurz nach Valentinstag feststellen. Interessanterweise kam es in den letzten Jahren immer einige Tage nach dem 14. Februar zu größeren Kurskorrekturen im DAX. Um Ihnen diese Kuriosität näher zubringen, beginne ich nun mit der Betrachtung des Börsenjahres 2008.

 

Am 14. Februar 2008 konsolidierte der DAX noch einige Tage, um dann ab März in eine saftige Kurskorrektur überzugehen. Die Korrektur endete mit einem Kursverlust von etwa 800 Punkten.

 

2008 

Die Kursverluste wurden zwar genauso schnell wieder wettgemacht wie sie entstanden sind, trotzdem ist die Korrektur von 800 Punkten ab Anfang März 2008 klar und deutlich zu erkennen.

 

Ein Jahr macht noch keine Regelmäßigkeit aus. Deswegen blicken wir nun auf das Börsenjahr 2009.

 

Der Valentinstag lag hier zu Beginn eines Wochenendes. Zu Beginn der dritten Handelswoche des Februars setzte wieder eine Kurskorrektur von etwa 1000 Punkten ein.

 

2009 

Auch diese Kurskorrektur wurde in den darauf folgenden Wochen wieder wettgemacht. Trotzdem ist auch hier der Kursrückgang von etwa 1000 Punkten klar und deutlich zu erkennen. Kurioserweise setzte auch dieser Einbruch kurz nach Valentinstag ein. Die von mir festgestellte Regelmäßigkeit wurde also nun schon im zweiten Jahr in Folge bestätigt.

 

Wie sah es im Börsenjahr 2010 aus?

 

Valentinstag lag hier auf einem Sonntag. Nachdem der DAX in der dann beginnenden Handelswoche erst etwas anstieg, folgte hier ebenfalls eine Kurskorrektur.

 

2010 

Diese fiel im Vergleich zum Börsenjahr 2008 und 2009 aber nur sehr leicht aus. Ausnahmen bestätigen also auch hier die Regelmäßigkeit.

 

Und was geschah im Börsenjahr 2011?

 

Interessanterweise verlor der Deutsche Aktienindex eine Woche nach Valentinstag im letzten Jahr ebenfalls kräftig an Wert. Blicken wir einmal auf den Chart des letzten Jahres.

 

2011all 

Der DAX versuchte neue Hochpunkte bis zum 21.2.2011 auszubilden. Dieses schlug aber immer wieder fehl.

 

2011 

Ab Montag, den 21.2, also genau eine Woche nach Valentinstag, setzte dann die erste Kurskorrektur ein. Diese verlief in der ersten Welle mit einer Korrekturbewegung um 400 Punkte, setzte sich später aber mit noch größerer Intensität fort. Die Korrekturbewegung endete bei 6500 Punkten. Insgesamt stand ein Kursverlust von rund 900 Punkten auf der Agenda.

 

Liebe Leserinnen und Leser, vier Jahre in Folge kam es also in der Zeit nach Valentinstag zu meist größeren Kurskorrekturen im Deutschen Aktienindex. Diese Regelmäßigkeit setzte sich nun immer wieder zu meinem Erstaunen fort. Meiner Meinung nach hat auch der Februar im laufenden Börsenjahr Charakteristika für eine größere Kurskorrektur. In meinem Börsenbrief spreche ich immer wieder von einer Ausbildung eines Hochpunktes im Bereich zwischen 6700-6800 Punkten im DAX. Sollte sich auch in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge die Regelmäßigkeit der Kurskorrektur nach Valentinstag behaupten, hat der DAX Korrekturpotenzial bis 6430 und 6230 Punkten.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Handeln und achten Sie in den nächsten Tagen doch bitte einmal näher auf die Entwicklung im Deutschen Aktienindex.

 

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Author: Boris Schulze

Das Börsenjahr 2011 neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch wenige Handelstage verbleiben. Eine Jahresendrallye zwischen den Feiertagen wäre möglich. Das sogenannte „Window-Dressing“ wird von institutionellen Marktteilnehmern nicht selten zum Jahresende betrieben. Ziel ist es, die Börsenkurse diverser Aktien nach oben zu bewegen und so die Bilanzbücher für das abgelaufene Börsenjahr möglichst positiv zu schließen. Doch auch, wenn in den letzten Wochen des Börsenjahres  Kurspflege betrieben werden sollte, kann ein DAX mit einem möglichen Schlussstand von 6000 – 6400 Punkten das „Krisenbörsenjahr“ 2011 nicht mehr wettmachen.

 

Krise; für mich war dieses Wort ganz klar der Aspirant für das „Wort des Jahres 2011“. Letztendlich kürte die Gesellschaft für deutsche Sprache aber den „Stresstest“ zum Gewinner. Ob Krise, Stresstest oder fehlendes Vertrauen, all diese Worte beschreiben das Börsenjahr 2011 treffend. Ich denke die meisten Marktteilnehmer möchten das Börsenjahr 2011 ganz schnell vergessen.

 

Doch was bringt uns das neue Börsenjahr 2012?

 

Meiner Meinung nach wird auch das neue Börsenjahr voller Ungewissheit starten. Das fehlende Vertrauen in die Finanzmärkte wird weiterhin bestehen bleiben. Die breite Masse wird das Anlagevehikel Aktie wohl auch in 2012 weitestgehend meiden. Wahrscheinlich geht die Aktienbesitzquote der Deutschen auch im  Börsenjahr 2012 weiter auf Talfahrt. Denn wo kein Vertrauen ist, da wird auch kein Geld angelegt. Das Ringen um Vertrauen wird meiner Meinung nach das Kernthema in 2012 sein. Wie kann es die Politik in Bezug auf die EU-Schuldenthematik schaffen, das Vertrauen der großen und kleinen Finanzteilnehmer für die Finanzmärkte im Jahr 2012 langfristig zurückzugewinnen?

 

Nur mit zurückgewonnenem Vertrauen werden die Märkte in Deutschland wieder dauerhaft steigen.

 

Nur dann wird die extreme Volatilität in den deutschen Indizes endlich enden.

 

Und nur dann werden Aktien wieder stabile Aufwärtstrends ausbilden, welche nicht von einer Stunde auf die Andere in sich zusammenbrechen.

 

Die mittelfristigen Perspektiven müssen stimmen und der Pessimismus muss sinken, dann klappt`s auch wieder mit steigenden Aktienkursen. Aber es geht nicht nur um das Vertrauen für den Kapitalmarkt. Die Börse ist das Große und Ganze, wo die Fäden zusammenlaufen. Es gilt eine Abschwächung der Konjunktur in Deutschland mit allen Mittel zu verhindern. Dies gilt für die großen Wirtschaftsströme, aber auch für den deutschen Einzelhandel. Geld wird nur dann für eine Investition ausgegeben, wenn keine Zweifel bestehen. Wir müssen uns „wohlfühlen“, wir müssen vertrauen. Dann sind wir bereit zu investieren. Je länger sich das Wort „Krise“ aber in den Köpfen der Deutschen bzw. der ganzen EU festigt, umso zurückhaltender werden die Investitionen eines jeden Einzelnen. Ein weiterer Vertrauensverlust wird die Investitions- und Konsumausgaben in 2012 stärker zurückhalten und deshalb steigt das Konjunkturrisiko ungemein! Nicht umsonst senkten viele Unternehmen aus dem DAX bereits seit Herbst 2011 die Gewinnprognosen für das kommende Geschäftsjahr. Sogar die Gewinnwarnungen im DAX und Mdax mehrten sich. Lieber frühzeitig und vorsorglich die Erwartungen dämpfen, als in 2012 böse zu überraschen! Auch die Vorstände der großen Unternehmen aus Deutschland wissen aktuell nicht was kommt. Wo kein Vertrauen, da kein positiver Ausblick! Mit aktuell durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnissen laut meiner Berechung von etwa 7 bis 9 sind die Aktien im DAX und Mdax günstig wie nie. Doch wen interessiert dies aktuell in der Eurozone, wenn das Vertrauen in unser Geldsystem zurzeit so schwach ist wie nie zuvor? Kein Wunder also, dass der Dow Jones gegenüber dem DAX weitaus besser performen konnte. Investorengelder fließen nach Übersee und scheuen die günstigen deutschen Qualitätsaktien. Ich wiederhole mich: Wo kein Vertrauen, da kein Kapitalzufluss.

 

Irgendwie erscheint es, als spielt sich die angebliche Krise ohnehin nur in unseren Köpfen ab. Vertrauen ist Kopfsache, also „ran an die Buletten“! Was sind nun wahrscheinliche Katalysatoren für das Börsenjahr 2012? Meiner Meinung nach muss die EZB weiterhin gewährleisten, dass die deutschen Geschäftsbanken mit Liquidität versorgt werden. Das Bankensystem muss stehen, ansonsten wird sich 2008 wiederholen. Zudem sind weitere Anleihenkäufe der EZB wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit. Dadurch würde der Finanzmarkt mit frischem Geld versorgt, was sich positiv auf die Aktien auswirken sollte. Fraglich bleibt jedoch, ob extensives Gelddrucken durch die EZB in 2012 dauerhaft das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen kann. Mittlerweile „weiß nämlich jedes Kind“ durch die nicht endend wollende Berichterstattung der Medien in 2011, dass das Drucken frischen Geldes unser Papiergeld weiter entwertet und letztendlich zur Inflation führt. Deshalb melden sich bei mir jetzt schon Zweifel an, ob eine extensive Geldpolitik der EZB das Vertrauen überhaupt noch dauerhaft in die Finanzmärkte zurückbringen kann?!  Vielleicht geht der Schuss nach der so oft geforderten „letzten Patrone“ oder der „Bazooka“ dann sogar nach hinten los? Natürlich ist auch ein quantitatives Lockerungsprogramm, in diesem Fall „QE3“ der FED aus den USA, in 2012 denkbar. Zusammen mit Interventionen der EZB wäre dies in Kombination natürlich – und in diesem Fall wäre auch ich überzeugt – ein Garant für steigende Kurse in 2012. Ob dies aber wiederum dauerhaft das Vertrauen in den Finanzplatz Deutschland zurückbringt, bleibt fraglich. Machen Sie das Beste aus dem kommenden Börsenjahr, es wird sicherlich kein einfaches werden.

 

Ich wünsche Ihnen nun ein friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles erdenklich Gute für Ihren finanziellen Erfolg im Börsenjahr 2012.

 

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Author: Boris Schulze

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

als „Ausbruchskandidat“ für die Kalenderwoche 20 fällt mir die Aktie der Tag Immobilien AG  (WKN: 830350 ISIN: ISIN:DE0008303504 Symbol: TEG, Anlagezeitraum: einige Wochen, Anlagerisiko: spekulativ) ins Auge. Im Folgenden werden alle Wertpapiere, die sich im Besitz des Herausgebers bzw. der Mitarbeiter befinden gem. § 5 Abs. 3 Nr.2 Buchstabe e FinAnV offen gelegt: keine, das Wertpapier wird jedoch im Trendspekulant INSIDE Börsenbrief besprochen.

 

Die Tag Immobilien AG platzierte jüngst eine mehrfach überzeichnete Kapitalerhöhung zu 7 Euro.

 

http://www.tag-ag.com/no_cache/investor-relations/news/ad-hocmeldungen/

detailansicht/article/tag-immobilien-ag-erfolgreiche-platzierung-derkapitalerhoehung-

emission-mehrfach-ueberzeichnet/

 

 

Charttechnisch verläuft der letzte Widerstand im Kursbereich um 7,40 Euro.

 

teg1

 

Der erste Ausbruchsversuch über 7,40 Euro gelang in der letzten Woche nicht. In Folge des heute schwächeren Gesamtmarktes kommt die Aktie in Form einer roten Kerze deutlich zurück. Mögliche Einstiegspunkte findet sich nun im liquiden Xetrahandel zwischen 7 – 7,20 Euro wider. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über den angesprochenen Widerstand, hat die Aktie Platz bis in den Bereich um etwa 8 Euro.

 

teg2

 

Das  Handelsvolumen auf Xetra nimmt seit der letzten Kapitalmaßnahme merklich zu. Die Vermutung liegt nahe, dass die Zeichner der Kapitalerhöhung die Aktie nun in Richtung 8 Euro „anschieben“ möchten. Schwache Handelstage könnten also zum Einstieg genutzt werden.

 

 

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WIR VERWEISEN AUSDRÜCKLICH AUF § 5 Abs. 3 Nr.2 Buchstabe e FinAnV  ZU BEGINN DIESER KOLUMNE! ZUDEM MÜSSEN SIE UNSEREN VOLLSTÄNDIGEN DISCLAIMER ÜBER DIESEN LINK ABRUFEN UND ZUR KENNTNIS NEHMEN!

 

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Author: Boris Schulze

In den letzten Wochen konnten wir einen fast schon unheimlich wirkenden, stark steigenden Silberpreis mitverfolgen. Am Ostermontag erreichte dieser in der letzten Übertreibungsphase ein neues Allzeithoch bei 49,70 USD. Das bisherige Allzeithoch (49,45 USD) aus dem Jahre 1971 wurde somit überboten. Wahrscheinlich werden Sie – ähnlich wie es mir ging – festgestellt haben, dass die Aktien der (angehenden) Rohstoffproduzenten trotz des täglichen Preisanstieges im Silber/Gold Tag für Tag schwächer notierten. Wie kann das sein, wenn das zu fördernde Edelmetall doch tagtäglich neue Höchststände erreicht? Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach. Die Masse der Marktteilnehmer glaubt bislang (noch) nicht an diese hohen Kurse im Silber & Gold! Ganz allein aus diesem Grund reagierten die meisten Aktien der Silberproduzenten nicht mehr, als Silber den Anstieg von 40 auf fast 50 USD vollzog. Anstatt eines weiteren Anstieges verloren die Aktien sogar deutlicher an Wert, obwohl Silber/Gold höher steht, als vor einigen Wochen. Eine nahezu unglaubliche Entwicklung! Undurchsichtige Entwicklungen sind an der Börse keine Seltenheit und gehören aufgeklärt.

 

Ich für meinen Teil habe diese Entwicklung fast erwartet und sage Ihnen nun, wie sich die kommenden Monate meiner Meinung nach entwickeln werden. Unter Berücksichtigung der momentanen Situation (Silber auf Allzeithoch, jedoch fallende Aktienpreise der (angehenden) Produzenten) komme ich bei jeder meiner Überlegungen immer wieder zu folgendem Schluss: Mit fundamental gut aufgestellten Rohstoffproduzenten werden wir im Börsenjahr 2011/2012 noch sehr viel Geld verdienen können! Hierfür sprechen meiner Meinung nach mehrere Aspekte. Die breite Masse der Analysten und Medien sieht den jüngsten Anstieg der Rohstoffpreise weiterhin als Blase an. Ich lese immer wieder von Analystenstimmen, welche den Silberpreis in diesem Jahr bei 25 USD sehen, im Jahr 2012 sogar bei 20 USD. Deutsche Medien titeln jüngst: „Wann platzt diesmal die Silberblase?

 

http://www.welt.de/print/wams/finanzen/article13252697/Wann-platzt-diesmal-die-Silberblase.html

 

Liebe Leserinnen und Leser, von einer Blase wird gesprochen, wenn die breite Masse der Anleger bereits im Boot sitzt. Hören Sie sich bitte einmal näher in Ihrem Freundeskreis um. Wie viele Ihrer Bekannten und Freunde besitzen Unmengen an physischem Silber/Gold, wie viele Ihrer Bekannten und Freude haben sich bislang jemals mit diesem Thema beschäftigt? Die reale Zahl wird verschwindend gering sein, so viel greife ich an dieser Stelle schon mal vorweg!  Von einer Blase kann nicht gesprochen werden! Zudem ist die industrielle Nachfrage nach Silber so hoch wie nie zuvor. Egal ob in der Handy- , Computer- oder Solarindustrie, Silber wird real benötigt, tendenziell weiterhin stark steigend!

 

…. ABER:

 

Ob natürlich ein Silberpreis von 50 USD gerechtfertigt ist, wage auch ich hier erst einmal zu bezweifeln. Der jüngste Anstieg von 40 auf 50 USD war und ist eine reine Überhitzung, verursacht durch zu viele Trader und Shorteindeckungen. Diese Überhitzung wird sich meiner Meinung nach sehr schnell wieder abbauen. Genau diese Korrektur wird dann aber Licht ins Dunkele bringen! Heute beginnt meiner Meinung nach die Korrektur und wird sich in den laufenden Wochen weiter fortsetzten (falls ich in diesem Punkt falsch liege, wäre ich natürlich umso erleichterter). Genau dann werden Sie  in den Medien lesen, „die Korrektur ist da, die Blase platzt!“

 

è Und genau zu diesem Zeitpunkt wird sich zeigen, wie stark es um den Edelmetallsektor wirklich bestellt ist!

 

è è Ich glaube, dass die Korrektur im Silber maximal bis in den Bereich um 35 USD führen kann, eher aber im Bereich um 40+ USD enden wird! Wenn der „Markt“ dann aber plötzlich feststellt, dass die Preise im Silber & Gold nicht weiter fallen und sich im oben genannten Niveau stabilisieren, wird ein radikales Umdenken einhergehen. Genau dann kommt nämlich der „aha Effekt“, die Erkenntnis, dass viele Rohstoffproduzenten aktuell viel zu billig gehandelt werden! Ich habe ja schon des Öfteren im Trendspekulant INSIDE Börsenbrief betont, dass die Bewertungen der Aktien vieler Produzenten noch immer auf dem Edelmetallniveau von vor einigen Monaten gehandelt werden. Da stand Gold noch bei 1300 USD und Silber bei 25-30 USD!

 

Fazit: Die momentane Situation könnte für meine Begriffe nicht klarer sein. Nachdem der Silberpreis jetzt durch Spekulation stark gestiegen ist, wird die gesunde Korrektur folgen. Das letztendliche Korrekturniveau wird sich aber weitaus höher einpendeln, als „von der breiten Masse“ erwartet wird. Genau dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Rohstoffproduzenten „aus der zweiten Reihe“ extrem an Wert gewinnen werden. Diese verdienen nämlich letztendlich mehr Geld durch die hohen Edelmetallpreise. Dadurch sinkt das KGV und Kurssteigerungen werden früher oder später folgen!

 

 

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Author: Boris Schulze

„Der April, der macht was er will“ heißt es in einer uns bekannten Bauernregel. An den Finanzmärkten hingegen gilt der April eigentlich als sehr solider Börsenmonat. Historisch betrachtet entwickeln sich die ersten Wochen des Frühlingsmonats immer sehr positiv. Charttechnisch wird die aktuelle Situation, gerade im Dow Jones, sehr spannend. Auch der deutsche Aktienindex steht vor einer wichtigen Entscheidung. Es lohnt sich also, einmal genauer hinzuzuschauen. 

 

Der Dow Jones hat den „Japancrash“  - weitere Gefahren hin oder her - bereits vollständig abgearbeitet. Wir blicken auf eine v-förmige Erholung par excellence:

 

dow1

 

Der Index notiert somit wieder am temporären Jahreshoch vom Februar bei rund 12400 Punkten:

 

dow2 

Dieses Hoch markierte jüngst den höchsten Stand in den letzten 2,5 Jahren. Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch über 12400 Punkte, rückt das nächste technische Ziel aus dem Jahr 2008 auf den Plan:

 

dow3 

Dieses liegt bei etwa 13 000 Punkten. Somit ergibt sich für die nächsten Wochen ein Aufwärtspotenzial von rund 600 Punkten im Dow Jones. Erfahrungsgemäß wird der nachhaltige Ausbruch über den hartnäckigen Widerstand vom Februar 2011 nicht sofort eintreffen. Wahrscheinlicher ist eine weitere Seitwärtsbewegung des Index in den nächsten Tagen und Wochen.

 

Gelingt jedoch der Ausbruch, wird auch der deutsche Aktienindex profitieren können.

 

dax1 

Für den DAX entwickeln sich so zwei mögliche Szenarien. Entweder steigt der Index bis zum alten Hoch bei 7443 Punkten, während der Dow Jones um 12400 Punkte ausharrt. Oder aber, der Dax verweilt parallel zum amerikanischen Index im Bereich um 7269 Punkten.

 

Fazit: Bevor der Dow Jones nicht nachhaltig über 12400 Punkte ausbricht, sind neue Höchstkurse im deutschen Aktienindex eher unwahrscheinlich. Weiterhin scheint sich das Börsenjahr 2011 positiv zu entwickeln. Auf Jahressicht sind deshalb Kursstände von 8000 Punkten im deutschen Aktienindex meiner Meinung nach keine Utopie!

 

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

erinnern wir uns kurz an meine letzte Kolumne vom 14. Februar. Diese trug den Titel „Valentinstag – Die Korrektur danach?“. In der Tat trafen meine Ausarbeitungen den Nagel auf den Kopf. Ein wirklich interessantes Phänomen ist, dass die Märkte immer kurz nach dem Valentinstag in eine starke Korrektur übergehen. Ein externes Ereignis ist immer der ausschlaggebende Punkt dafür. Jetzt war das Erdbeben in Japan der Auslöser.

 

dax1

 

Aufgrund der atomaren Unfälle erlebten wir letzte Woche eine erste Panikreaktion im deutschen Aktienindex. Kursrückschläge von über 5% bis hin zu 6483 Punkten mussten die Börsianer hinnehmen. Dadurch entstanden einige Kurslücken im deutschen Aktienindex, welche ich Ihnen nachfolgend mit einem Kreis kenntlich gemacht habe.

 

dax2

 

Der Dax hat die Eigenart, solche Kurslücken früher oder später zu schließen. Die erste Kurslücke bei 6845 Punkten scheint der DAX bereits heute zu erreichen. Weitere Kurslücken sind bei 6961 Punkten sowie bei 7019 Punkten ersichtlich. Daraus abzuleiten sind weitere Kurssteigerungen im DAX. Erst wenn diese Kurslücken geschlossen werden, spricht der Charttechniker von einer „sauberen“ Entwicklung.

 

Momentan beobachten wir sogar erste Ansätze einer V-förmige Entwicklung. Aktienkurse fallen  aufgrund  eines externen Ereignisses sehr stark, bilden einen Boden aus und steigen dann in der gleichen Intensität wieder an, wie sie zuvor gefallen sind.

 

dax3 

Doch ganz so einfach scheint es mir momentan nicht. Die Kursentwicklung wird aktuell stark von der Nachrichtenlage in Japan geprägt. Da über das Wochenende von einer „stabilisierten“ Lage im Atomkraftwerk berichtet wurde, reagiert der deutsche Aktienindex heute mit einem starken Freudensprung. Der DAX macht sich nach oben auf, um die erste Kurslücke (6845 Punkte) zu schließen.

 

Reaktor 3 des Atomkraftwerkes ist aber leider noch immer nicht unter Kontrolle. Eine neue Schreckensmeldung genügt, und die Aktienkurse sofort wieder auf Talfahrt zu schicken. Der DAX wirkt angeschlagen, handeln Sie deshalb weiter vorsichtig. Sollte es zu weiteren Kurseinbrüchen kommen, liegen erste Unterstützungen bei 6480 und dann bei 6300-6100 Punkten. Diese Kursregionen sollten meiner Meinung nach zum langfristigen Positionsaufbau genutzt werden.

 

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Author: Boris Schulze

„Am 14. Februar ist Valentinstag, denken Sie an Ihre Liebsten.“ Wir alle kennen diese Texte die uns Jahr für Jahr erneut pünktlich zum 14. Februar über die Werbung erreichen. Hersteller von Süßigkeiten und kleinen Geschenken haben zu dieser Zeit Hochkonjunktur. Ohnehin scheint sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland von Tag zu Tag zu verbessern. Der deutsche Aktienindex eilt von Hoch zu Hoch und lässt jeden Anleger zurück, der auf eine Korrektur wartet. Gleiches gilt für den Dow Jones, welcher ebenfalls täglich neue Höchststände markiert. Viele technisch orientierte Investoren sehen hingegen eine Korrektur kommen. Auch ich rechne in den nächsten Wochen mit einer Korrektur an den Aktienmärkten. Dabei wird die Intensität wahrscheinlich nicht sonderlich groß sein. Die an der Seitenlinie wartenden institutionellen Investoren haben dabei das Ruder in der Hand. Fallen die Märkte um 5-10%, wird sicherlich sofort der Kaufknopf betätigt. Die Korrektur könnte deshalb nur marginal ausfallen, da die Mehrheit ohnehin „bullisch“ für das Börsenjahr 2011 gestimmt ist. Nichts desto trotz gilt die zweite Februarwoche als ein eher schwächerer Börsenmonat.

 

Dazu nun ein interessanter Rückblick zum heutigen Valentinstag. Vergleichen wir nun die letzten Börsenjahre zum Valentinstag des jeweiligen Jahres.

 

14.02.2008:

 

vt1Vt1.jpg

 

Am 14.02.2008 konsolidierte der Dax noch einige Tage, um dann mit Beginn des März in eine satte Korrektur überzugehen. Hier im „Big Picture“:

 

vt1_1 

13.02.2009:

 

vt2

 

Am 13.02.2009 (Valentinstag lag hier am Wochenende) ging der DAX gleich in eine starke Korrektur von über 1000 Punkten über. Auch hier wieder das „Big Picture“:

 

vt2_2 

15.02.2010:

 

vt3 

Nach dem 15.02.2010 (Valentinstag lag auch hier an einem Wochenende) stieg der DAX erst leicht an, um dann in eine sanfte Korrektur überzugehen. Auch hier wieder das „Big Picture“:

 

vt3_3

 

Fazit: Die Tage nach Valentinstag wurden an der Börse in den letzten Jahren immer sehr stürmisch. Kursverluste von bis zu 1000 Punkten waren die Folge. Die Börse neigt zu Kursmustern; seien Sie deshalb in den kommenden Wochen besonders vorsichtig!

 

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Author: Boris Schulze

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 als „Ausbruchskandidat“ für die Kalenderwoche 6 fällt mir die Aktie der Cropenergies AG (WKN:A0LAUP ISIN:DE000A0LAUP1 Symbol:CE2, Anlagezeitraum: einige Wochen, Anlagerisiko: spekulativ) ins Auge. Im Folgenden werden alle Wertpapiere, die sich im Besitz des Herausgebers bzw. der Mitarbeiter befinden gem. § 5 Abs. 3 Nr.2 Buchstabe e FinAnV offen gelegt: Cropenergies

 

Die Cropenergies AG könnte von der Einführung des neuen Kraftstoffes „E10“ profitieren. „E10“ enthält 10% Bioethanol und wird in den kommenden Wochen den Weg an die Tankstellen in ganz Deutschland finden. „E10“ wird neben dem jetzigen  Super mit nur 5% Bioethanolanteil angeboten, wobei sich der Preis für Super aufgrund des neuen Kraftstoffes „E10“ erhöhen soll. Aufgrund der daraus resultierenden, erhöhten Nachfrage nach mehr Bioethanol könnte sich dies in den Umsätzen der Cropenergies AG widerspiegeln.

 

Charttechnisch notiert die Aktie unmittelbar in der Nähe des 52-Wochenhochs, welches bei 6,19 Euro markiert wurde.

 

crop

 

Gelingt nun der charttechnische Ausbruch über das 52-Wochenhoch bei 6,19 Euro, generiert die Aktie ein technisches Potenzial bis in den Zielbereich zwischen 6,80 – 7,50 Euro.

 

crop2

 

Aus diesem Grund sollten die Geldseiten im Xetrahandel genau beobachtet werden. Anziehende Geldseiten über 6,25 Euro deuten auf einen Ausbruch der Aktie hin. Aufgrund der aktuellen Berichterstattung über den neuen Kraftstoff „E10“ könnte die Aktie der Cropenergies AG in den Fokus von weiteren Medienberichten fallen.

 

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HINWEIS BITTE KLICKEN: Verweis auf den Disclaimer sowie den Hinweis zur Finanzanalyse im Sinne des § 34b Abs. 1 Satz 1 WpHG + Finanzanalyseverordnung

 

 

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Author: Boris Schulze

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

ich begrüße Sie im neuen Börsenjahr 2011. Wir blicken auf ein spannendes Börsenjahr. Die meisten deutschen Analysten- und Bankenhäuser erwarten in diesem Jahr einen Kurszuwachs von rund 10% im DAX. Kursziele von 7500-7600 Punkten werden hierbei immer wieder genannt. Positiv ist man ebenfalls für die Edelmetalle gestimmt. Beim Gold hat sich der Großteil auf Kurszuwächse bis in den Bereich um 1500/1600 Dollar je Feinunze festgelegt. Dementsprechend wird auch Silber profitieren. Die Rohstoffe befinden sich weiterhin in einer Hausse, deshalb sind die bullischen Schätzungen nicht verwunderlich. Zum Jahresanfang ist jedoch mit einer technischen Kurskorrektur bei Gold und Silber, sowie auf der Aktienfront zu rechnen. Die technische Korrektur beim Gold könnte bis in den Bereich zwischen 1315/1330 Dollar je Feinunze führen. Vom Hoch bei 1430 Dollar wäre dies eine bereinigende Korrektur von rund 100 Dollar.

 

gold

 

Ohnehin wird die Euro-Schuldenkrise die internationalen Märkte auch in diesem Jahr wieder erreichen. Dadurch sind – nach der bereinigenden Korrektur im Januar -  weitere Kurszuwächse im Bereich der Edelmetalle zu erwarten. Aufgrund der noch immer sehr niedrigen Zinsen auf Tagesgeldkonten sowie der fehlenden Anlagemöglichkeiten, erwarte auch ich in diesem Jahr weiter steigende Kurse an der Aktienfront. Aufgrund der starken Wirtschaftslage in Deutschland sind sehr große Rücksetzter basierend auf den jetzigen Wirtschaftsdaten nicht zu erwarten. Die heutigen Rücksetzter im deutschen Aktienindex sind nach dem Spurt im Dezember jedoch keine Überraschung. Erste technische Zwischenziele der Korrektur liegen bei 6840 Punkten. Dieser Support gilt jedoch als recht zaghaft, wobei weitere Kursabgaben bis in den Bereich um 6650/6600 Punkte wahrscheinlich sind.

 

Angelangt an dieser breiten Unterstützungsmarke gilt der Markt nach den starken Kurszuwächsen des Dezembers als gesäubert. Wer für 2011 weitere Kurszuwächse erwartet, kann diese charttechnische Marke als möglichen Einstiegszeitpunkt in Betracht ziehen.

 

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Author: Boris Schulze

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

als „Ausbruchskandidat“ für die Kalenderwoche 50 fällt mir die kanadische Aktie Petaquilla Minerals (Kürzel: PTQ in Kanada, WKN: A0DKMR)  ins Auge. Hinweis nach §34 WPHG: Der Autor besitzt Aktien des hier vorgestellten Unternehmens zum Zeitpunkt dieser Kolumne.

 

Petaquilla Minerals ist ein Goldproduzent aus Panama. Die momentane Produktion des letzten Quartals liegt bei rund 20 000 Unzen Gold, ein Produktionsziel von 100 000 Unzen Gold jährlich sollte schon sehr bald erreicht sein. Die Produktionskosten werden kontinuierlich gesenkt und lagen im November bei nur noch 557 Dollar je produzierter Feinunze. Momentan wird eine 30 Mio. Dollar schwere Kapitalerhöhung durchgeführt, welche in den nächsten Tagen abgeschlossen sein sollte. Durch diese Finanzspritze ist Petaquilla Minerals schuldenfrei. Weitere Details erfahren Sie hier:

http://www.petaquilla.com/news/pdf/corp_pre_2010.pdf

 

Mit Abschluss der laufenden Finanzierung steht der Börsenkurs meiner Meinung nach vor einem weiteren Kurssprung. In meinem Börsenbrief habe ich meinen Lesern mehrfach aufgezeigt, dass die Aktie mindestens 2 – 3 CAD wert ist. Aber auch technisch steht die Aktie vor einem weiteren Kurssprung. Die Heimatbörse ist in Kanada, wo täglich zwischen 1 – 3 Mio. CAD umgesetzt werden. Charttechnisch führe ich hier die Börse in Frankfurt auf. Der deutsche Aktienkurs richtet sich logischerweise nach dem kanadischen Wert der Aktie.

 

ptq

 

Nach einer starken Rallyephase im Oktober 2010 befindet sich das Papier aktuell am Ende der Konsolidierung. Mit dem Abschluss der 30 Mio. Dollar Finanzierung sollte die Aktie aus der aktuellen Seitwärtsbewegung ausbrechen. Das temporäre Hoch liegt in Kanada bei 1,23 CAD, was umgerechnet etwa 0,90 Euro entspricht.

 

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Gelingt der Ausbruch der Aktie in den kommenden Tagen, ergibt sich ein explosives Kurspotenzial. Das erste technische Kursziel liegt im Bereich um 2 CAD, was ca. 1,40-1,50 Euro entspricht.

 

 

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