Weniger Fonds als zu erwarten wäre gelingt es, auf lange Sicht zu den Besten zu gehören.
Es ist schwierig, immer Top zu sein
Nach einer Studie von Standard & Poor’s (S&P) können sich deutlich weniger Fonds in den oberen Segmenten behaupten, als man es auf Grundlage statistischer Wahrscheinlichkeiten erwarten würde. Diese Erkenntnis und viele weitere interessante Zahlen sind nachzulesen im Artikel mit dem Titel „Aktiv gemanagte Fonds können gute Wertentwicklung nicht auf Dauer halten“, erschienen auf dem Portal der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Erwähnenswert ist jedoch, dass die Studie nur aktiv verwaltete, amerikanische Aktienfonds durchleuchtet. Aus Erfahrung weiss man, dass Fonds, welche beispielsweise Europa und Schwellenländer abdecken, teilweise deutlich konstantere Ergebnisse erzielen als ihre amerikanischen Pendants. Nach Expertenmeinung liegt es daran, dass der US-Aktienmarkt äusserst effizient ist. Es also für Fondsmanager schwieriger ist, dort Spezial-Situationen zu finden.
Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
Risikohinweis: Aktien, Rohstoffe, Zinsen und Währungen sind volatil. Deshalb kommen Fonds nur für Anleger in Frage, die das Risiko verstehen und auch tragen können. Eine laufende Überwachung ist empfehlenswert.
Thomas J. Caduff ist Chefredaktor der QuantScreener.com - Fonds-Flash’s (www.quantscreener.com), der YouQuant.com - ETF-/ETP-Flash’s (www.youquant.com) und des Chart-Signal-Dienstes IndexPerformer.com (www.indexperformer.com). Dies alles sind Publikationen der ICN Trust Finance AG (www.icngroup.com).
