Der Roman von Alexander Nastasi New Beginning ist ab sofort auch als Taschenbuch erhältlich.
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Produktinformation
- Taschenbuch: 210 Seiten
- Verlag: CreateSpace (6. Juni 2012)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 1477611444
- ISBN-13: 978-1477611449
- Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 15,2 x 1,2 cm
Kurzbeschreibung
Der erste Roman von Alexander Nastasi
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Der Hauptdarsteller des Romans, Peter Sundermann, überlebt die ersten Seiten des Romans nicht, sondern muss sich mit einer widerspenstigen Fischgräte quälen. Ein Kampf, den die Gräte gewinnt. Der nun neu Tote bekommt Besuch von einem Wesen, welches sich selbst als Reisender durch die Zeiten bezeichnet und sehr viel über sein Leben weiß. Eigentlich weiß er alles bis hin zu seiner letzten Beziehung und wie sie auseinandergegangen ist, erschreckend. Doch es soll noch schlimmer kommen. Dieses Wesen eröffnet Peter, dass er ein totaler Versager ist, denn er hat sich dieses Leben selbst herausgesucht, zum 260. Mal. Er war schon 260-mal auf dieser Erde und hatte sich etwas vorgenommen. Und er hat jedes Mal versagt, so auch dieses Mal, wie der nun nicht mehr zuckende Körper auf dem Boden eindrucksvoll zeigt.
Das Wesen bietet ihm eine Reise an, zu seinen Todestagen. Die waren so verschieden, wie er verschiedene Personen war. Peter erfährt, dass er schon reich, arm, Mann, Frau und sogar Kind war, als er verstarb. Und er sieht, dass er sehr oft ein totales Arschloch war.
Mit diesem Wissen ausgestattet, bittet das Wesen ihn zu seiner wichtigsten Reise, die in einer Entscheidung enden soll. Er soll sich überlegen, ob er noch ein weiteres Mal, dieses Mal ausgestattet mit dem ganzen Wissen, zurück will, um es beim 261. Mal besser zu machen.
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Durch die ganze Geschichte hinweg ziehen sich einige esoterische und religiöse Elemente und Fragestellungen. Obwohl ich dem eher etwas skeptisch gegenüberstehe hat es mich in diesem Fall überhaupt nicht gestört, weil es einfach zu dem ganzen Setting passt.
Wie sich Peter am Ende entscheidet, das werde ich natürlich nicht verraten, nur vielleicht so viel: auf dieser Welt war und ist nicht alles schlecht.
Der Schreibstil ist nicht zu schwer und nicht zu leicht, er lässt sich wunderbar nacheinander weg lesen und überhaupt hat mir die Art des Autors zu Schreiben gut gefallen. Der Umfang ist natürlich nicht so gewaltig, aber das muss hier auch gar nicht sein, denn die Botschaft wurde klar und deutlich ohne großes Herumgeschreibe an den Leser gebracht.
Eine lesenswerte Thematik, aber nichts für Leute, die nicht ein wenig über den rationalen Tellerrand hinausschauen können oder gegenüber Gewalt in Schriftform große Abneigungen hegen.
