Kategorien: Genuss, Unterhaltung
Author: Heidi Müller

Dieser Mann kann aber auch alles: Kochen, Theater spielen, singen. “Die Musik ist ein Teil von mir”, sagt Kolja Kleeberg. Und wenn man das Glück hat, seine Stimme mal live zu erleben, dann glaubt man es ihm sofort. “Meine Musik gehört mir. Ich brauche sie wie den Atem. Sie verschafft mir ein Innehalten und ein In-sich-gehen in all der Geschwindigkeit, die mich sonst umgibt. Wer mich gut kennt weiß, dass ich selbst bei größtem Stress ins Summen verfallen kann und gerne meinen Gästen ein Ständchen bringe. Wann immer ich kann, greife ich dabei auch zu meiner Gitarre, die bereits meine stete Begleiterin ist. Musizieren ist mittlerweile mehr als nur ein Hobby und lässt es der Zeitplan zu, arbeite ich an meiner Fertigkeit oder probe mit meiner Band.” Naja, von der Stimmgabel ist es ja auch gedanklich nicht so weit zur Küche. Jetzt kann man den Berliner Sternekoch wieder zusammen mit Co-Gastgeber Hans-Peter Wodarz in der aufregenden Dinner-Show “Palazzo” im Spiegelzelt an der O2 World erleben.  Auch wenn er nicht selber singt, lässt er dafür seine kulinarischen Genüsse für sich sprechen. Die Show kommt ihm diesmal ja sehr entgegen: “All you can sing”.  Wer sagt denn, dass der Service nur bringen kann, die können auch singen. Und so werden sie alle verwöhnt: Gaumen, Magen, Augen, Ohren und die Seele. Liebe ging schließlich schon immer durch den Magen. www.palazzo.org

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The Show must definitively go on! Fotos: Palazzo

Kategorien: Unterhaltung
Author: Heidi Müller

Jetzt denken Sie mal ganz groß. Nein, nein, das reicht nicht. Noch größer.  Noch noch größer.  Die Ausmaße: olympisch. Der Effekt: Gänsehaut in gigamanisch. Der Himmel: gold-grün. Hier hätte Schlagerstar Helene Fischer allen Grund, atemlos zu sein. Es ist wieder soweit. Pyronale am Olympiastadion in Berlin. Auf 21.000 Quadratmetern Fläche auf dem Maifeld lassen es am 5. und 6. September sechs Mannschaften so richtig krachen.  Zwei bis vier Tonnen Großfeuerwerkskörper darf jedes Team einsetzen. Nettopulvergewicht: 1.000 bis  2.000 Kilo pro Show. Die Feuerbilder haben eine Dimension von 300 x 300 Meter in einer Größe von bis zu 90.000 Quadratmetern. Da macht man am besten gleich prophylaktisch einen Termin mit seinem Chiropraktiker aus.

Zum 8. Mal wird nun schon das  Feuerwerk-World-Championat in Berlin ausgetragen, über 65.000 Zuschauer feierten  im vergangenen Jahr die kreativen Pyroinszenierungen der internationalen Feuerwerkselite. In diesem Jahr wollen Sterne-am-Himmel-Zauberer aus Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Russland und  China die Besten der Besten sein. Ihre Inszenierungen  müssen diesmal  in Gold und Grün gehalten sein, der erste Teil der Show, sozusagen die Pflicht, hat als Musikvorgabe ein Johann-Strauss-Medley aus der Polka “Unter Donner und Blitz” und der Ouvertüre aus „Die Fledermaus“. Dann kommt die  Kür: zehn Minuten Feuerwerk zu einer selbst gewählten Musik unter dem Thema „My Country”.

In der Kreativjury sitzt diesmal neben Rock’n'Roll-Legende Rudolf Schenker, Gründer und Gitarrist der Scorpions auch der britische Gitarrist, Sänger und Komponist John Miles. Zu seinem Welt-Hit „Music“ wird jeweils das große Abschluss-Feuerwerk am Freitag- und Samstagabend gezündet. Die Pyronale, das sind fast zweieinhalb Stunden Permanent-Gänsehaut. Hier macht es definitiv Sinn, vorher schon mal gymnastische Übungen zur Stärkung der Nackenmuskulatur zu machen. Oder eben die empfohlene Nachsorge (siehe oben). Karten unter www.pyronale.de

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Der Pyronale-Body-Check: Permanente Gänsehaut, die Augen zum Himmel, den Mund vor lauter Staunen weit geöffnet. Fotos: Davids, Mannfred H. Vogel

Lebenswerte