Categories: Genuss, Kultur, Reise
Author: Heidi Müller

In Amerika sind sie alle verrückt danach, bei uns kennt es kaum einer. Bis zur diesjährigen Oscar-Verleihung. Da verzauberte Lady Gaga mit ihrer gefühlvollen Performance von „The Sound of Music“ das Publikum. Sound of what? Na, der erfolgreichste Musicalfilm der Welt. Fünf Oscars, Lieder, die das Herz bewegen und eine weltweite Fangemeinde – das ist Sound of Music. 2015 feiert “The Sound of Music” das 50-Jahr Jubiläum. 1965 wurde nämlich der gleichnamige Film mit dem deutschen Verleihtitel “Meine Lieder – meine Träume”  mit Julie Andrews gedreht, der als einer der meistgesehenen Filme überhaupt gilt.

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Der Zelluloid-Blockbuster basiert auf wahren Begebenheiten. Also folgendes: Die in Wien geborene Maria von Kutschera war Anwärterin auf das Noviziat im Benediktinerkloster Nonnberg in Salzburg. Sie wird jedoch von ihrer Äbtissin als Gouvernante zu dem verwitweten Baron Georg Ritter von Trapp geschickt, um seine sieben Kinder zu versorgen. Nicht lange danach wird Maria die Frau des Barons und gründet Anfang der 30-er Jahre einen Familienchor, mit dem sie zahlreiche Konzertauftritte absolviert. Alles klar?
Salzburg und Umgebung  liefern dabei die Kulisse für den Welterfolg. Für die Fans des Filmes gab es schon in den späten 60er Jahren die ersten Sound of Music Touren in Salzburg, die die verschiedensten Filmlocations wie Schloss Leopoldskron, den Gazebo beim Schloss Hellbrunn oder auch die Kirche von Mondsee anfahren. www.panoramatours.com Dann sind sie zu hören, die Rufe der Entzückung wie „Oh, my God“ oder die Fans stimmen spontan-kollektiv die Lieder wie Do-Re-Mi oder immer wieder Edelweiß an. Wobei viele der Verzückten sogar  glauben, Edelweiß sei die Österreichische Nationalhymne. In der Kirche vom Mondsee geben sich im Film der Baron und das Kindermädchen das Ja-Wort. Wer für das Hochzeitsgelübde nicht ganz so weit fahren will, der kann auch direkt im Parkhotel Castellani in Salzburg heiraten. www.hotel-castellani.com Zum Vier-Sterne-Haus gehört eine kleine barocke St.Joseph-Kapelle.  Die unter Denkmalschutz stehende Alte Pfarrei wird dagegen eher für exklusives Arbeitern benutzt und scheint Flügel zu verleihen.

Mirabellgarten

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Apropos: Die Fußballmannschaft des FC Red Bull Salzburg kehrt gerne vor ihren Heimspielen im Castellani ein, um sich gemeinsam auf das Spiel einzustimmen.
Wer die Küche aus dem Hause Dietrich Mateschitz genießen will, der geht in das Carpe Diem in der Getreidegasse. www.carpediemfinestfingerfood.com In dem mit einem Michelin-Stern und zwei Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten Restaurant wird Finest Fingerfood kredenzt. Küchenchef Franz Fuiko ist einer der innovativsten Köche seiner Generation. Seine Creation sind auch die Cones, raffiniert gefüllte Eistüten-ähnelnde Waffeln, die einem mit dem Genuss auf eine Reise in die Kindheit schicken. Rund 100 seiner Geschmacksexplosionen hat Österreichs „Koch des Jahres“ in dem Kochbuch „Carpe diem: Genieße den Tag“ zusammen gestellt.

Fotos: Castellani, Carpe Diem


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