Kategorien: Mode
Author: Heidi Müller

Mut kann ja so schön sein.  Die aus der Ukraine stammende Designerin Tatjana Prijmak, die in München lebt, präsentierte im Rahmen der Fashion Week in Berlin erstmals ihre Herbst-Winter 15/16-Damenkollektion. Dazu wurden extra zwölf Schönheitsköniginnen aus der Ukraine eingeladen und für den Laufsteg im Hotel Adlon gecoacht.

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Eine Spitzen-Braut und die Designerin persönlich. Fotos: TP

Im Ballsaal präsentierte Designerin Tatjana Prijmak dem Publikum mehr als 40 Outfits: Von Prêt-à-porter bis hin zu ausgefallenen, eleganten und aufwendig handgearbeiteten Roben und Galakleidern. Die nachhaltig produzierten Couture-Modelle sind auf den roten Teppichen eine feste Größe geworden und haben bereits zahlreiche prominente Fans. Die letzte Runde auf dem Catwalk hielten die ukrainische Models Schilder mit der Aufschrift “United for Ukraine” hoch. “Das wird einigen russischen Kundinnen aber gar nicht gefallen haben”, kommentierte ein Gast. Na und? Tatjana Prijmak hat eben nicht nur Stil, sondern auch Rückrat bewiesen. www.tatjana-prijmak.eu

Tatjana Prijmak show auf der Fashion Week Berlin

Ein eindeutiges Fashion-Statement. Foto: Bernd Lammel

Kategorien: Lebenswerte
Author: Heidi Müller

Manchmal ist die Welt um einen herum so ver-rückt, scheint aus allen Angeln gehoben zu sein, dass da nur noch eines hilft: Beten. Damit wir uns an das erinnern, was wirklich wichtig ist. Und das kann weder sein, wer sich gerade im Dschungel-Camp zum Affen macht, noch welches Weibchen aus der Art derer, die aufrecht zu stehen vermögen und die sich als Homo sapiens sapiens  bezeichnen dürften, den opulentesten verlängerten Rücken hat.

Wer bet-bereit ist, wem aber derzeit die Worte fehlen, dem sei das Kartenset “Say a little Prayer” vom Taschen Verlag empfohlen. Say a Little Prayer eröffnet in unserer schnelllebigen Welt einen originellen und zeitgemäßen Zugang zum Spirituellen. Zehn farbenfrohen Kartensets des renommierten Kreativdirektors Giovanni Bianco,  der Top-Marken wie Versace, Miu Miu und Zegna betreut, vereinen spirituelle Traditionen unterschiedlicher Epochen und Regionen und präsentieren die wichtigsten Lehren aus zehn Glaubensrichtungen: Buddhismus, Candomblé, Katholizismus, Konfuzianismus, Hinduismus, Islam, Judentum, Kabbala, Protestantismus und Shinto.

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Haben Sie heute schon gebetet? Das Kartenset “Say a little Prayer” souffliert gerne. Fotos: Taschen

Jedes Kartenset besteht aus elf Karten: Eine Karte führt in die Grundsatzlehren der jeweiligen Religion oder Glaubensrichtung ein, die zehn Gebetskarten illustrieren zum Beispiel die erlesene Feinheit islamischer Muster, die unwiderstehliche Schönheit der Hindu-Göttin Durga oder den figurativen Symbolismus der Kabbala. Jede Karte ist ein kleines Kunstwerk und bietet einen inspirierenden Einblick in eine neue spirituelle Welt. Es möge bitte nützen. Wir haben es bitter nötig.  www.taschen.de Übrigens:  Von heute bis Sonntag gibt es bei Taschen zahlreiche Titel aus demVerlagsprogramms mit bis zu 75 Prozent Rabatt. Wer eine Mail an c.henrich@taschen.com mit dem Betreff “Mario Testino” abschickt,  hat die Chance, den gerade erschienenen Band “Mario Testino: In Your Face” zu gewinnen.  Viel Erfolg.

Kategorien: Beauty
Author: Heidi Müller

Die Kirsche: Was lässt sich doch mit dieser süßen oder auch sauren Kirsche philosophieren. Wir wisssen, die in des Nachbars Garten schmecken immer besser. Mit einigen Artgenossen ist nicht gut Kirschen essen. Regisseurin Doris Dörrie hat über den Hanami einen wundervollen Seelenfilm produziert. Und der Autor Jürgen Jonas hat ein ganzes Buch mit Kirschblütengedichten zusammengestellt. Darunter “Ein kleiner Ratschlag zwischendurch: Wenn Du des Pudels Kern nicht finden kannst, kauf Dir solange ein Pfund Kirschen.”

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Ein Hauch von Frühling. Wir freuen uns jetzt schon auf Dich! Foto: Beju

Die Natur erstrahlt im Frühling im prachtvollen Rosé und zartestem Grün: Blooming Beauty heißt auch die aktuelle Trend-Colours-Kollektion von  BEJU. Frühlinghaftes Augen-Make up, leuchtendes Rosérot für die Lippen. Und die Nagellacke in changierenden Farben tragen Namen wie “Hanami Rose” oder “Hanami Cherry”. Nur Mut: In 67  ist Frühlingsanfang. Blooming Beauty gibt es exklusiv bei Douglas. www.beju.de

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Blooming Beauty, die neue Trend-Kollektion von Beju. Fotos: Beju

Kategorien: Reise
Author: Heidi Müller

Im eleganten Seebad Opatija in Kroatien wurde der Schlagersänger Ivo Robić entdeckt.  Mit seinem Lied „Morgen“ schaffte er seinen Durchbruch in Deutschland.  Der ehemalige nostalgische Kurort mit seinen prächtigen Vilen und Grand Hotels der Belle Epoche erstrahlt heute wieder im k.u.k.-Glanz. Doch die Erinnerung an Gestern bleibt.

Dunkle Haare, samtbraune Augen, eine Stimme zum Dahinschmelzen.  Und dann dieser Akzent. Deutschland war verrückt nach ihm, naja, zumindest die Damenwelt. Mit dem Lied „Morgen“ erstürmte er 1959 die Hitparaden. Auch in Großbritannien und den Vereinigten Staaten wurde der „Morgen“ weit über eine Million Mal verkauft. Der Chartbreaker: Ivo Robić, geboren im damaligen Jugoslawien, dem heutigen Kroatien. Aus dem Teil Europas gab es damals nicht so viele namhafte Schlagersänger. Okay, den Karel Gott aus der damaligen Tschechoslowakei kannten nicht nur Biene Maja-Fans, und den ebenfalls in Jugoslawien geborenen Bata Illic („Mit verbunden Augen“) gab es auch noch, aber das war es dann auch schon. Dafür machen heute kickende Champions wie Mario Mandžukić von sich reden, aber das ist ein anderes Thema.

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Die Büste auf der Terrasse des Hotel Kvarner. Foto: R&M

Ivo Robić war Zeit seines Lebens ein Star. Seinen ersten Auftritt hatte er 1958 im Seebad Opatija, auf der Terrasse des Hotel Kvarner, das erste Haus am Platze und das wahrscheinlich älteste Hotel der adriatischen Ostküste. Gustav Mahler und  Albert Einstein gingen hier ein und aus. Heute erinnert auf der altehrwürdigen Terrasse eine Büste von Ivo Robić an längst vergangene Zeiten. Damals, als die Männer noch  im Anzug und Krawatte, die Frauen in schicken Kleidern zum Tanzen gingen. Hier, im nostalgischen Opatija mit seiner veredelnden Patina aus k. u. k.-Zeiten, ging es schon immer etwas eleganter zu. Opatija wird nicht umsonst die alte Diva des Tourismus von ganz Süd-Ost-Europa genannt, der hier seinen Anfang nahm.

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Marketing aus dem 19. Jahrhundert. Foto: Hackl

Die heutige Opatija-Riviera galt als eines der attraktivsten Reiseziele der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Ende des 19.  Jahrhunderts war die mondäne Hafenstadt Abbazia (damals war das heutige Opatija noch italienisch)  absolut hip, eine wahre Jet Set Location – obwohl die Herrschaften damals eher mit der Kutsche anreisten. 1889 wurde sie offiziell „Curort“. Schnell waren über 100 Ärzte in der Stadt registriert, ziemlich umtriebige Herren, die dann auch mal gerne eine äußerst kostbare und gefragte Marina-Tinktur verkauften – schlichtes destilliertes Meerwasser. Wenn’s hilft. Heute wittern hier Zahnärzte ihre Chance und bieten strahlende Rundumverschönerungen zu Best off-Konditionen an. Welche Tinkturen Nikita Sergejewitsch Chruschtschow und Indira Gandhi eingenommen haben, ist nicht überliefert, aber sie genossen hier in Opatija den milden Winter. Und das Hotel Ambassador mit seinem Parkhauscharme war Ende des 60er Jahre beliebter Drehort für Hollywood-Filme mit Kirk Douglas und Robert de Niro. Aber damals war diese Architektur nun mal State of  the Art.

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Der Lungomare. Das strahlende k.u.k.Hotel Bristol. Fotos: Hackl, VI

Das k.u.k.Feeling hat man auch heute noch, wenn man die 12 Kilometer lange Strandpromenade Lungomare oder Franz Josef Promenade entlang spaziert. Küss die Hand, gnä‘ Frau. Mitten am Lungomare, im Stadtzentrum, liegt das stilvolle Vier-Sterne- k. u. k. Hotel Bristol. Damit man mit der Riviera-Schönheit mithalten kann, bietet der Spa & Beauty Bereich wahre Jungbrunnen-Treatments an: hocheffektive Sauerstoffbehandlungen oder die nadelfreie Mesotherapie. Derart verjüngt kann man es doch glatt wagen und noch einmal die alte LP auflegen: „Morgen, Morgen, lacht uns wieder das Glück. Gestern, gestern, liegt schon so weit zurück. War es auch eine schöne, schöne Zeit.“ www.vi-hotels.com/bristol

Lebenswerte